Hospiz am Bruder-Jordan-Haus

Deutscher Hospiztag unter dem Motto “Leben bis zum Schluss”

Bruder-Jordan-Haus:

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Als Hospiz am Bruder-Jordan-Haus möchten wir uns, auch in diesem Jahr, wieder mit einem Textbeitrag zum deutschen Hospiztag unter dem Motto “Leben bis zum Schluss” beteiligen. Da das Thema des diesjährigen Hospiztages sehr facettenreich ist, überlegten wir, welche Gedanken bzw. Aspekte uns besonders wichtig sind. Letztendlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass nichts authentischer ist, als die Menschen zu Wort kommen zu lassen, die unmittelbar davon betroffen sind:

Leben bis zum Schluss

Leben – gut leben – aus dem vollen Leben mit hoher Lebensqualität und mit allen unseren Sinnen plötzlich und friedlich sterben; das ist der Wunsch vieler. Einfach einschlafen nach einer guten, sattmachenden Mahlzeit, nach einem schönen Spaziergang in der milden Abendsonne, nach einem letzten Glas Wein oder kühlen Bier und dann kann man gehen.
Ich erlebe oft, dass das Lebensende, anders verläuft als oben beschrieben und vielfach gewünscht. Ich bin Palliativärztin, ich bin qualifiziert ausgebildet, um diese unsere letzte Lebensphase medizinisch zu betreuen.
Was das bedeutet, werde ich häufig gefragt. Es gibt viele Wege zum Ziel, sagt ein bekanntes Sprichwort. Welcher ist der beste für mich? Ist es der kürzeste? Ist es der sicherste? Oder ist es der längste?
Am Ende des Lebens stehen wir Menschen vor solchen Entscheidungen. Schwierig und häufig unvorhersehbar, fragen wir uns, was wollen wir?
Leben – gut leben – bis zum Schluss, das war das Ziel. Kurz vor dem Zieleinlauf wird es jedoch oft mühsam. Egal welchen Pfad der Patient beschreiten möchte, wir Palliativärzte wollen ihn auf diesem Weg begleiten. Wir therapieren Symptome, damit die Lebensqualität, so lange wie möglich erhalten bleibt.
Der Patient gibt auf dieser Reise das Tempo vor, wir gehen mit ihm beim Zieleinlauf und erleben manchmal kleine Wunder, aber auch große Verzweiflung.
Dieses Lebensende medizinisch sinnvoll zu unterstützen. Das ist unsere Aufgabe. Wenn wir geboren werden, wissen wir, dass wir irgendwann sterben werden. Wie lange der Zeitraum zwischen dem Erblicken des Lichts der Welt und dem Ende dieses langen Weges ist, ist die große Unbekannte und Variable.
Das “Kommen” wird medizinisches begleitet und das “Gehen”? Verdient das “Gehen” nicht dieselbe Aufmerksamkeit und Fürsorge?
In den

vergangenen Jahren haben wir uns bemüht die Sterbephase aus der dunklen Ecke herauszuholen. Wir haben versucht den Patienten und die Angehörigen ins Licht zu stellen, um so dem Leben bis zum Schluss einen würdigen Platz zu ermöglichen.

Anke Schildhauer
Geschäftsführerin, PKD Dortmund GbR

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Unsere Kontaktinformationen

Hospiz am Bruder-Jordan-Haus
Melanchthonstraße 17
44143 Dortmund 

Tel. 0231 5646-0
Fax 0231 5646-333
E-Mail: hospiz@caritas-dortmund.de

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8:00-18:00 Uhr
Verwaltung: 
Mo: 9:30 – 15:30 Uhr
Di – Do: 08:00 – 15:30 Uhr
Fr: 08:00 – 14:00 Uhr

Der PKD (Palliativärztlicher Konsiliardienst Dortmund) ist ein Zusammenschluss von Ärzten, die palliativmedizinisch arbeiten. Diese begleiten Menschen, die an schweren unheilbaren Krankheiten leiden.

In der Palliativmedizin geht es vor allem um die Linderung von Leiden und Symptomen wie z.B. Schmerzen, Angst und Übelkeit. Die Behandlung von krankheitsbedingten Beschwerden und das Wohlbefinden des Patienten stehen im Mittelpunkt.

Ziel ist die bestmögliche Lebensqualität für den Patienten und die Angehörigen.

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