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Gute Vorbereitung zahlt sich aus

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Der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der freien Wohlfahrtspflege, bestehend aus AWO, Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Jüdische Kultusgemeinde zieht nach dem ersten Wochenende, in Bezug auf die Versorgung der erwarteten Ukraineflüchtlinge, ein positives Resümee.

Eine Handvoll Flüchtlinge, die keine Bezugspunkte, Verwandte oder Freunde in Dortmund haben, sind an diesem Wochenende gekommen und konnten an der Anlaufstelle der Caritas versorgt werden. Unterschieden wird zwischen sogenannten „gelenkten“ Flüchtlingen, die gezielt zu Familienangehörigen oder Freunden kommen und „ungelenkten“ Flüchtlingen, die keine feste Adresse haben. Die Zahl der „gelenkten“ Flüchtlinge dürfte dabei aktuell noch deutlich höher liegen, als die der „Ungelenkten“.

Die Hotline für Geflüchtete und Helfer*innen stand hingegen nicht still. Hunderte von Dortmunder*innen haben ihre Unterstützung angeboten oder wollten mit Spenden helfen. „Wir sind froh, mit unseren ukrainisch- und russischsprachigen Mitgliedern hier entscheidend unterstützen zu können und werden das so lange weiter machen, wie es nötig ist“, bilanziert Leonid Chraga, Geschäftsführer der jüdischen Kultusgemeinde. Auch Ansgar Funcke, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände, war zufrieden und hob besonders die große Zahl der freiwilligen Helfer*innen hervor. „Wir sind beeindruckt und dankbar über so viel Unterstützung für unsere Arbeit. Ohne die wertvolle Arbeit der Freiwilligen könnten wir das so nicht stemmen.“

Dabei betont Ansgar Funcke, dass Anlaufstelle und Hotline weiterhin von 8-22 Uhr geöffnet blieben, denn die Caritas rechnet mit mehr Flüchtlingen in den nächsten Tagen und Wochen. „Wir gehen hier eher von einem Marathon aus, als von einem Sprint, denn diese Krise, so sehr wir es uns anders wünschen würden, wird noch eine Weile andauern“, so Funcke weiter.
Wichtig sei zudem: Wer helfen möchte, ist mehr als herzlich dazu eingeladen, doch bitte nicht mit Sachspenden, sondern mit Geldspenden. Sowohl in den Nachbarländern der Ukraine, als auch in Deutschland könne man alles kaufen was benötigt wird. Die Zeit bräuchten Helfer*innen im Moment eher für Geflüchtete, als zum Kleidersortieren.

Hier finden Sie das Spendenformular der Caritas Dortmund.

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